Bauleitplanung
Von der Potenzialanalyse bis zum rechtskräftigen Bebauungsplan
Die Bauleitplanung bildet die Grundlage für die Entwicklung neuer Baugebiete. Sie umfasst den gesamten Prozess von der ersten Analyse eines Grundstücks bis zum rechtskräftigen Bebauungsplan.
Mathes Ingenieure begleitet Bauleitplanungen als Gesamtprodukt – von der Potenzial- und Machbarkeitsanalyse über die Konzeptentwicklung bis zur rechtskräftigen Satzung und der anschließenden katasterlichen Umsetzung der Bauplätze.
Durch die Verbindung von Vermessung, Planung und Katasterkompetenz können alle wichtigen Schritte der Baugebietsentwicklung aus einer Hand koordiniert umgesetzt werden.
Ablauf einer Bauleitplanung
Die Entwicklung eines Baugebiets erfolgt in mehreren Planungsschritten.
1. Potenzial- und Machbarkeitsanalyse
Zu Beginn wird untersucht, ob eine Fläche grundsätzlich für eine bauliche Entwicklung geeignet ist.
Dabei werden unter anderem die Rahmenbedingungen des Standorts bewertet.
2. Bestandsaufmaß und Orthofoto
Für die Planung werden zunächst präzise Vermessungsdaten der Fläche erfasst.
Dazu gehören: Bestandsaufmaß. Erstellung von Orthofotos und Erfassung der vorhandenen Bebauung und Nachbarbebauung.
Diese Daten bilden die Grundlage für die weitere Planung.
3. Konzeptentwicklung
Auf Basis der erfassten Daten wird ein städtebauliches Konzept entwickelt.
Die Konzeptentwicklung erfolgt in Abstimmung mit der Kommune und den Investoren oder Projektentwicklern.
4. Bauleitplanung und Bebauungsplan
Im nächsten Schritt wird der Bebauungsplan (B-Plan) erarbeitet.
Dazu gehören unter anderem Abstimmung mit der Kommune, Beteiligung der Öffentlichkeit sowie öffentliche Auslage der Planunterlagen.
5. Rechtsgültiger B-Plan/Satzung
Nach Abschluss des Bauleitplanverfahrens entsteht ein rechtsgültiger B-Plan (bzw. eine rechtsgültige Satzung), der die planungsrechtliche Grundlage für die Bebauung bildet.
6. Bilden der Baugrundstücke
Nach Rechtskraft des Bebauungsplans erfolgt die katasterliche Umsetzung. Dabei werden die Bauflächen entsprechend dem Bebauungsplan im Kataster zerlegt.
Optimierung bei der Baugebietsentwicklung
Im Rahmen der Bauleitplanung werden verschiedene Aspekte der Grundstücks- und Flächenentwicklung optimiert.
Dazu gehören unter anderem:
- Gestaltung von Grundstückszuschnitten
- Optimierung der Erschließung
- Planung von Wendehämmern
- Festsetzungen zu First- und Traufhöhen
- Berücksichtigung von Hang- und Tallagen
- Planung von Gefällen für Entwässerung und Kanalisation
- Berücksichtigung von Straßenbreiten, Straßenführung und Kurvenradien
Zusammenarbeit mit Fachplanern
Bei Bauleitplanungen werden häufig verschiedene Fachgutachten benötigt.
Dazu gehören beispielsweise Gutachten aus Bereichen wie Naturschutz oder Umweltplanung.
Mathes Ingenieure koordiniert die Zusammenarbeit mit externen Fachgutachtern und integriert deren Ergebnisse in den Planungsprozess. Die städtebauliche Planung erfolgt dabei im eigenen Team.
Häufige Fragen zur Bauleitplanung
Ein Bebauungsplan legt fest, wie Grundstücke innerhalb eines Baugebiets baulich genutzt werden dürfen. Er enthält unter anderem Festsetzungen zu Bebauung, Außenanlagen und Höhen.
Die Entwicklung eines Baugebiets beginnt mit einer Potenzialanalyse der Fläche. Anschließend folgen Konzeptentwicklung, Bauleitplanung und schließlich die katasterliche Umsetzung der Baugrundstücke.
Die Bauleitplanung erfolgt in Zusammenarbeit mit der zuständigen Kommune. Planungsbüros erstellen die Planunterlagen und begleiten das Verfahren bis zur rechtskräftigen Satzung.