Planung von Windenergieanlagen
Genehmigungs- und Ausführungsplanung aus einer Hand
Der Bau von Windenergieanlagen stellt hohe Anforderungen an Planung, Vermessung und Datenqualität. Von der ersten Standortidee über die Genehmigungsplanung bis zur Umsetzung auf der Baustelle müssen zahlreiche technische, rechtliche und ökologische Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.
Mathes Ingenieure begleitet Windenergieprojekte mit umfassender Vermessungs- und Planungskompetenz – von der Potenzialflächenanalyse bis zur Einmessung. Durch die enge Verzahnung von Vermessung und technischer Planung erhalten Projektierer, Anlagenhersteller und Kommunen alle wichtigen Grundlagen aus einer Hand.
Mit über 15 Jahren Erfahrung und mehr als 100 betreuten Windenergieanlagen in der Planung verfügen wir über einen umfangreichen Erfahrungsschatz in der Planung, Optimierung und Umsetzung von Windenergieprojekten.
Ihre Vorteile mit Mathes Ingenieure
- Vermessung und Planung aus einer Hand
- über 15 Jahre Erfahrung und mehr als 100 Windenergieprojekte
- optimierte Planung von Erdbewegungen, Zuwegungen und Flächeninanspruchnahme
- minimierte Eingriffe in Natur und Landschaft – und damit geringere Ausgleichszahlungen
- enge Abstimmung mit Projektierern und Anlagenherstellern
- Einsatz moderner Vermessungstechnologien
- Das Ergebnis: wirtschaftlich optimierte Projekte mit hoher Planungssicherheit.
Zusammenführung planungsrelevanter Projektdaten
Für die Planung von Windenergieanlagen müssen zahlreiche Datenquellen berücksichtigt werden. Wir integrieren und analysieren unter anderem:
- Geodaten nach INSPIRE-Richtlinie
- vorhandene GIS-Daten
- Orthofotos
- Geländemodelle
- projektspezifische Kundendaten
- Informationen zu Naturschutzgebieten, Infrastruktur und Restriktionsflächen
So entsteht ein vollständiges Bild der planerischen Rahmenbedingungen.
Technische Planung und Projektoptimierung
Auf Basis der erfassten Daten entwickeln wir eine technisch belastbare Planung für das Projekt.
Dazu gehören:
- Planung der Anlagenstandorte
- Planung von Zuwegungen und Kranstellflächen
- Berechnung von Baugruben und Böschungen
- Optimierung von Erdbewegungen und Geländeanpassungen
Die Planung erfolgt zunächst in GIS-Systemen zur Analyse der Rahmenbedingungen und anschließend detailliert in CAD-Systemen, in denen präzise technische Planungen und Planunterlagen erstellt werden.
Repowering bestehender Windparks
Beim Repowering werden ältere Anlagen zurückgebaut und durch leistungsstärkere Anlagen ersetzt. Wir unterstützen diesen Prozess durch:
- Vermessung bestehender Anlagenstandorte
- Planung neuer Anlagenpositionen
- Neuplanung von Zuwegungen und Kranstellflächen
- Optimierung der Flächennutzung im bestehenden Windpark
- Optimierte Höheneinstellung der Fundamente
Projektablauf bei Windenergieprojekten
Windenergieprojekte entwickeln sich in mehreren Planungsschritten:
- Potenzialflächenanalyse/Machbarkeitsbetrachtung
Erarbeitung und Bewertung möglicher Standorte, häufig im Auftrag von Kommunen oder Projektentwicklern. - Vorplanung (CAD)
Analyse potenzieller Standorte, Zuwegung, Ortsbegehung. - Technische Planung (CAD)
Entwicklung einer detaillierten 2D- und 3D-Planung einschließlich Erdbewegungen, Böschungen, Bauflächen und Baugruben. - Genehmigungsunterlagen (für den Antrag nach BImSchG)
Erstellung technischer Planunterlagen für das Genehmigungsverfahren. - Bauphase
Absteckungen, Grenzanzeigen, baubegleitende Vermessung und Monitoring, Einmessung.
Vermessungstechnologien für Windenergieanlagen
Für Windenergieprojekte setzen wir eine Kombination moderner Vermessungstechnologien ein:
- LiDAR-Laserscanning (UAV-gestützt)
- Fotogrammetrie (UAV-gestützt)
- mobiles Scanning (SLAM-Systeme)
- klassische Vermessung mit Tachymetrie und GNSS
So wählen wir für jedes Projekt die technisch und wirtschaftlich passenden Vermessungsmethoden.
Wie läuft die Vermessung eines Windparks ab?
Die Vermessung beginnt in der Regel mit einer Bestandsaufnahme der Projektfläche und der Erstellung von Geländemodellen. Anschließend erfolgt die technische Planung der Anlagenstandorte, Zuwegungen und Bauflächen. Während der Bauphase werden Absteckungen und baubegleitende Vermessungen durchgeführt.
Für Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz werden unter anderem Lagepläne, Höhenpläne, Geländemodelle und weitere technische Planunterlagen benötigt. Diese bilden die Grundlage für die Genehmigungsplanung des Gesamtprojekts.
Digitale Geländemodelle ermöglichen eine präzise Planung von Anlagenstandorten, Zuwegungen, Baugruben und Erdbewegungen. Dadurch können Eingriffe in Natur und Landschaft reduziert und Projekte wirtschaftlich optimiert werden.